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Landschaften und Tiere in der Region Bobo-Dioulasso

Bobo-Dioulasso ist die zweitgrößte Stadt des westafrikanischen Staates Burkina Faso und sogleich der Name desselben Gebiets umfassenden Departements. Die Stadt liegt im Südwesten und ist durch die Lage in diesem fruchtbaren Teil des Landes von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Bobo-Dioulasso ist auch ein Drehkreuz zwischen Mali im Norden und der Elfenbeinküste im Süden. 

 

Bobo-Dioulasso zeichnet sich durch ein mildes Klima und wechselfeuchtes Tropenklima. Dieses gliedert das Jahr in zwei Hälften: In der Regenzeit von Mai bis Oktober ist es heiß und es gibt unregelmäßige Regenfälle. Den Rest des Jahres sorgt der heiße, staubreiche Passatwind aus dem Nordosten für ein trockenes Klima.

 

Auf den Plateaus im Süden gibt es die Feuchtsavanne mit Gras und kleineren Baumgruppen von z.B. Akazien, Affenbrotbäumen und Tamarinden (Sauerdattelbäumen). Der Brennholzbedarf der Bevölkerung hat zu großflächigen Abholzungen geführt. Bei abnehmendem Regen gegen Norden finden sich die Trockensavanne im Zentrum des Landes und die Dornstrauchsavanne in der Sahelzone. Hier wachsen nur noch Trockengräser, Dornengewächse und Sukkulenten (saftreiche Bodenpflanzen). Insbesondere im Südosten und im Osten an der Grenze zu Benin leben z.B. im Arly-Nationalpark Elefanten, Nilpferde, Büffel, Antilopen, Krokodile, Leoparden, Hyänen und Löwen.

 

Einige der Bilder unten von der Landschaft in Burkina Faso zeigen eine Plantage: Es wächst ganzjährig Obst, Mangos, Papayas, Auberginen, Bananen, Orangen und Zitronen.


Stadt- und Dorfleben

Bobo-Dioulasso ist die Hauptstadt der Region Hauts-Bassins sowie der Provinz Houet. Der Name setzt sich zusammen aus den Wörtern Bobo, Dioula und . Bobo ist die Bezeichnung für die Ethnie, die hauptsächlich dort lebt. Dioula ist eine Mande-Sprache und wird als die Sprache der Kaufleute bezeichnet. Sô bedeutet Haus. Somit bedeutet Bobo-Dioulasso in etwa „die Häuser, in denen die Bobo und die Dioula leben“ oder auch „die Häuser, in denen die Bobo leben, die Dioula sprechen“.

 

Bobo – wie es von den Einwohnern oft kurz genannt wird – wurde im 15. Jahrhundert unter dem Namen Sya gegründet. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass die Geschichte Bobos schon im Jahre 1050 n.Chr. begann, als die ersten Bobo an demselben Ort ein Dorf namens Kibidoué gründeten. 

 

Die Hauptverkehrsstrecken der heutigen Großstadt bilden die Bahnverbindungen über die Abidjan-Niger-Bahn in die Landeshauptstadt Ouagadougou sowie nach Abidjan (Côte d'Ivoire). Bobo-Dioulasso besitzt einen internationalen Flughafen sowie die Université polytechnique de Bobo-Dioulasso (UPB). Größtes Gymnasium mit knapp 5000 Schülern ist das Lycée Ouezzin Coulibaly.

 

Sehenswert ist die alte Moschee (Mosquée de Dioulasso-Bâ), die 1880 im Stil der sudanesisch-sahelischen Architektur aus Lehm erbaut wurde. Die Bevölkerung bekennt sich überwiegend zum Islam. Dennoch werden im afrikanischen Volksglauben die Welse – die zur Ordnung der Knochenfische gehören und in einem Wasserbecken im Vorort Dafra schwimmen – als Schutzgeister der Stadt verehrt.


«Association Solidarité» in Burkina Faso

Wir vom Meleke Balu e.V. unterstützen vor Ort den gemeinnützigen Verein ASVE-BF (Assoziation Solidarité, Vie et Espoir de Burkina Faso). Kindern können besser geholfen werden, wenn wir auch den Eltern helfen. Das ist dann Hilfe zu solidarischer Selbsthilfe. Die Assoziation Solidarité plant ein Vereinszentrum, in den Kindern eine warme Mahlzeit am Tag bereitet wird. Zum besseren Gedeihen der Kinder, dann werden die Eltern hier gemeinsam an der Verbesserung ihrer Lebenssituation arbeiten können. Aber schon heute treffen sich die Familien zu Festen, um gemeinsam zu arbeiten, sich zu bilden und neue praktischen Fertigkeiten zu erwerben. 


Einige unserer Patenkinder mit Geschwistern und Eltern

Im September 2015 begannen unsere ersten 14 Schulpatenschaften. Schulsachen und Stoff für Schuluniformen wurden angeschafft und die Kinder bekamen Schulsachen und Ranzen. Die Kinder bekamen noch Schulmaterial dazu und ihr Schulgeld wurde übernommen. Inzwischen wurden Schuluniformen genäht, das Schulgeld bezahlt, so dass die Kinder in die Schule gehen können. Es gab dann noch 5 weitere Aufnahmen. 7 Patenschaften kamen später dazu.